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Lehrplan
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Über diesen Lehrplan
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Fachspezifischer Teil - Akkordeon
 Lehrplan Akkordeon zum Download
1. Musikrepertoire – inhaltliche Breite
Die Literatur für Akkordeon ist äußerst vielfältig. Es sollten neben dem traditionellen Repertoire auch die neuen Entwicklungen des Instruments und seiner Literatur in der Ausbildung Berücksichtigung finden. Die SchülerInnen sollen mit unterschiedlichen Musikstilen und Epochen vertraut gemacht werden.
Neben Originalkompositionen können auch Transkriptionen und Bearbeitungen verwendet werden:
>>> Literaturdatenbank
2. Musizierformen
Das Akkordeon eignet sich sowohl für solistisches als auch für kammermusikalisches Musizieren in unterschiedlichen Formationen:
>>> Literaturdatenbank
3. Eignung, Lernvoraussetzung
Der Beginn des Unterrichts erfolgt in der Regel im Alter von 6 bis 7 Jahren, ein früherer Beginn ist jedoch – mit einem entsprechenden Kinderinstrument – möglich. Im Allgemeinen kann davon ausgegangen werden, dass das Akkordeonspiel in jedem Alter erlernt werden kann.
Es ist für die musikalische Entwicklung der SchülerInnen förderlich, vor dem Beginn des Instrumentalunterrichts eine Musikalische Früherziehung zu besuchen. Diese bildet eine wichtige Grundlage, auf welcher der Instrumentalunterricht aufbauen kann. In ihr werden grundlegende musikalische Fähigkeiten wie das Gefühl für Metrik, Dynamik, Agogik, harmonisches Unterscheidungsvermögen, korrektes Singen und Ausdrucksverständnis erlernt und gefördert.
>>> siehe auch: Allgemeiner Teil 3.
>>> Literaturdatenbank
4. Ganzheitliche Pädagogik
Musizieren und Musikhören sind ganzheitliche Prozesse, bei denen gleichzeitig mehrere Sinne (Hör-, Seh- und Tastsinn), Motorik und Intellekt angesprochen werden.
Die Beschäftigung mit Musik trägt zur Entwicklung der Persönlichkeit der SchülerInnen bei und kann Aspekte wie Selbstfindung, Selbstwertgefühl, Identifikation, Selbstverwirklichung und Selbstbewusstsein positiv beeinflussen.
Nur ein vielseitiges Unterrichtsangebot kann die jeweilige musikalische Begabung zur Geltung bringen und eventuellen Defiziten gezielt entgegenwirken. Die Individualität der SchülerInnen soll gefördert werden.
>>> siehe auch: Allgemeiner Teil 3.
>>> siehe auch: Allgemeiner Teil 4.
>>> siehe auch: Allgemeiner Teil 5.
>>> Literaturdatenbank
5. Körper und Instrument, Technik
Das Instrument sollte der Körpergröße angepasst sein, um eine natürliche Haltung des Instruments sowie eine entspannte Hand-, Fuß- und Körperhaltung zu gewährleisten.
Durch ein körperbewusstes, ökonomisches Spiel können Überlastungen und Haltungsschäden vermieden werden.
>>> siehe auch: Allgemeiner Teil 2.3.
>>> siehe auch: Allgemeiner Teil 2.5.
>>> Literaturdatenbank
6. Kultur-, musikhistorisches und musikkundliches Wissen
Die Einbindung von musikhistorischem und musikkundlichem Wissen in den Instrumentalunterricht sowie die Vermittlung eines kulturgeschichtlichen Hintergrunds trägt zur Vertiefung des musikalischen Erlebens und Verständnisses bei.
>>> siehe auch: Punkt 16
>>> siehe auch: Allgemeiner Teil 5.3.
>>> Literaturdatenbank
7. Lebendiger Unterricht und vielfältige Unterrichtsformen
Einzel-, Partner-, Gruppen-, Ensemble- und Klassenunterricht
Methodische Flexibilität bezieht sich auch auf Unterrichtsformen – diese sind weder grundsätzlich gut noch schlecht, sondern lediglich danach zu beurteilen, ob sie in Bezug auf die definierten Intentionen und die anstehenden Inhalte zielführend sind.
Auch wenn zunehmend neue Unterrichtsformen den traditionellen Einzelunterricht ergänzen: Eine wichtige Quelle positiver persönlicher und musikalischer Entwicklung der SchülerInnen an einer Musikschule ist eine persönliche, vertrauensvolle und beständige Beziehung zu ihren LehrerInnen.
Eine individuelle Förderung ist – vor allem ab einem bestimmten Lernniveau – am besten im Einzelunterricht möglich. Zusätzlich zu allen Unterrichtsformen ist ein ergänzender Kammermusik- oder Ensembleunterricht unbedingt empfehlenswert.
>>> siehe auch: Allgemeiner Teil 5.
>>> Literaturdatenbank
8. Übeformen/Übepraxis
Das „Üben“ sollte im Unterricht geübt werden. Ein geeigneter Überaum und gute Übeverhältnisse sind wesentlich.
>>> siehe auch: Allgemeiner Teil 6.
>>> Literaturdatenbank
9. Einbeziehung und Mitarbeit der Eltern
Die Unterstützung durch die Eltern ist vor allem bei jüngeren SchülerInnen sehr wichtig.
Zur Information und Einbindung der Eltern stehen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung:
Eltern und SchülerInnen sollten zu Konzertbesuchen angeregt werden.
>>> siehe auch: Allgemeiner Teil 6.5.
>>> siehe auch: Allgemeiner Teil 8.5.
>>> Literaturdatenbank
10. Vorbereitung und Nachbereitung des Unterrichts
Gute Unterrichtsplanung hilft wertvolle Unterrichtszeit sparen.
Bei der Konkretisierung der Lern- und Bildungsziele sollen die Wünsche der SchülerInnen beachtet und berücksichtigt werden. Die Zielsetzungen und das Erreichen der Ziele sollten einer regelmäßigen Reflexion unterliegen, wobei auch der Erfahrungsaustausch mit KollegInnen eine Rolle spielen kann.
Allgemeine Unterrichtsvorbereitung:
Spezielle Unterrichtsvorbereitung:
>>> siehe auch: Allgemeiner Teil 8.
>>> Literaturdatenbank
11. Lernziele/Bildungsziele (nach Entwicklungsstufen/Leistungsstufen)
Die Freude an der Musik und am Musizieren wecken und fördern ist das wichtigste Unterrichtsziel. Diese wird durch einen positiven Umgang mit Auftritten und Prüfungen und eine Erziehung zur Selbstständigkeit und zum bewussten Musikhören gefördert.
Elementarstufe
Allgemein: Einstiegsalter: 5 bis 7 Jahre
Lernziele M1, M2, M3
Entwicklung instrumentaltechnischer Grundlagen zur Bewegungs- und Koordinationsfähigkeit sowie zur Unabhängigkeit der Hände
Unterrichtsinhalte M1, M3
Ergänzende Unterrichtsinhalte für M2
Unterstufe
Lernziele M1, M2, M3
Unterrichtsinhalte M1, M3
Ergänzende Unterrichtsinhalte M2
  • Sprünge
  • Rhythmisch unterschiedliche Begleitformen
  • Einführung von neuen Bass-Akkord-Kombinationen
  • Mittelstufe
    Lernziele M1, M2, M3
    Unterrichtsinhalte M1, M3
    Ergänzende Unterrichtsinhalte M2
    Oberstufe
    Lernziele M1, M2, M3
    Unterrichtsinhalte
    >>> siehe auch: Allgemeiner Teil 7.
    >>> Literaturdatenbank
    12. Empfehlungen für Übertrittsprüfungen
    Grundsätzlich sollten die Prüfungsprogramme stilistisch vielfältig sein.
    Elementarprüfung
    Zwischen Elementar- und Unterstufe wird keine Übertrittsprüfung empfohlen. Das Vorspiel im Rahmen eines Konzerts oder einer Vorspielstunde ist ausreichend.
    1. Übertrittsprüfung
    (von der Unter- in die Mittelstufe)
    2. Übertrittsprüfung
    (von der Mittel- in die Oberstufe)
    Abschlussprüfung
    (am Ende der Oberstufe)
    Im Falle eines angestrebten Studiums ist ein Programm mit M3 notwendig, welches den Anforderungen der Universitäten und Konservatorien für Aufnahmeprüfungen entsprechen sollte.
    >>> siehe auch: Allgemeiner Teil 7.
    >>> Literaturdatenbank
    13. Besondere Hinweise zum „frühinstrumentalen Unterricht“ und zum Unterricht mit „jugendlichen und erwachsenen AnfängerInnen“
    Frühinstrumentaler Unterricht
    Jugendliche und erwachsene AnfängerInnen
    >>> siehe auch: Allgemeiner Teil 3.
    >>> Literaturdatenbank
    14. Hinweise zum Unterricht mit „Menschen mit Behinderungen“
    Musik fördert und wirkt sich positiv auf die Persönlichkeit von Menschen mit Behinderungen aus. Das Vermitteln der Freude an der Musik ist hier bedeutender als der Fortschritt am Instrument.
    Die Lehrkraft sollte einschätzen, ob sie den Anforderungen gewachsen ist – Erfahrungswerte oder eine entsprechende Ausbildung sind von Vorteil, ebenso die Einbindung von SonderpädagogInnen.
    >>> siehe auch: Allgemeiner Teil 3.
    >>> Literaturdatenbank
    15. Instrumentenkundliches (Sonderformen, Pflege, Kauf,…)
    Bereits das Anfangsinstrument muss von guter Qualität sein!
    Es gibt Akkordeons verschiedener Größe und Akkordeontypen mit unterschiedlichen Griffsystemen, welche gleichwertig und gleichberechtigt nebeneinander stehen.
    Ein gutes Akkordeon sollte folgende Kriterien erfüllen:
    SchülerInnen und Eltern müssen auf die Empfindlichkeit der Instrumente bezüglich Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Erschütterung hingewiesen werden.
    Die fachkundliche Beratung durch die LehrerInnen vor dem Kauf von neuen und gebrauchten Instrumenten ist zu empfehlen.
    >>> Literaturdatenbank
    16. Fachspezifische Besonderheiten
    >>> Literaturdatenbank
     KOMU - Konferenz der österreichischen Musikschulwerke
    VESCON Systemtechnik GmbH