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Lehrplan
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Über diesen Lehrplan
Visionärer Wegweiser
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Fachspezifischer Teil
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Fachspezifischer Teil - Horn
 Lehrplan Horn zum Download
1. Repertoire – inhaltliche Breite
Ausgehend vom Klang und einer technisch guten Basis sollen nach und nach verschiedene Stilrichtungen das Unterrichtsangebot bereichern und damit eine stilistische Vielfalt erreicht werden.
Das Repertoire des Horns beinhaltet folgende Stilepochen:
- Mittelalter
- Renaissance
- Frühbarock/Hochbarock/Spätbarock
- Klassik
- Romantik
- Musik des 20. und 21. Jahrhunderts, Zeitgenössische Musik
- Volksmusik und Musik anderer Kulturen
- Jazz und Popularmusik
- Improvisation und Eigenkompositionen
- Musik mit audiovisuellen, elektronischen Medien
>>> Literaturdatenbank
2. Musizierformen
In allen Ausbildungsstufen steht ein qualitatives, lebendiges Musizieren in vielfältigen Kombinationen vom fachübergreifenden Ensemble und Orchester bis hin zum solistischen Spiel im Vordergrund.
>>> Literaturdatenbank
3. Eignung, Lernvoraussetzungen
Das Unterrichtsangebot für Horn richtet sich an Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Elementare Musikpädagogik (EMP) als Vorstufe des Hornunterrichts ist förderlich und wünschenswert.
Es hängt von ganz bestimmten anatomischen und physiologischen Voraussetzungen ab, wann und ob ein Kind mit dem Hornunterricht beginnen kann.
Die Akzeptanz gewisser Grundvoraussetzungen (regelmäßiger Unterrichtsbesuch, regelmäßiges Üben, Übeplanung, Auftritte etc.) seitens der Eltern und SchülerInnen ist eine wesentliche Voraussetzung zum Erlernen des Horns.
>>> siehe auch: Allgemeiner Teil 3.
>>> Literaturdatenbank
4. Ganzheitliche Pädagogik
Im Vordergrund stehen die Förderung der Gesamtpersönlichkeit der SchülerInnen und die Erziehung zur Selbstständigkeit und Selbstreflexion ebenso wie die Förderung der emotionalen Ausdrucksfähigkeit.
>>> siehe auch: Allgemeiner Teil 3.
>>> siehe auch: Allgemeiner Teil 4.
>>> siehe auch: Allgemeiner Teil 5.
>>> Literaturdatenbank
5. Körper und Instrument, Technik
Im Vordergrund steht das Wecken eines Körperbewusstseins, welches es ermöglicht, den Luftfluss und verschiedene motorische Fertigkeiten und Körperspannungen in ein ideales Verhältnis zueinander zu bringen. Dadurch wird es möglich, auf dem Horn eine entsprechende ökonomische Spielweise zu erreichen.
Folgende Kriterien sind wichtig:
- Haltung (Körperhaltung – Instrumentenhaltung)
- Bewegung
- Atmung
- Zungentechnik
- Ansatz (Mimik)
- Motorik, Finger
- Intonation
>>> siehe auch: Allgemeiner Teil 2.3.
>>> siehe auch: Allgemeiner Teil 2.5.
>>> Literaturdatenbank
6. Kultur-, musikhistorisches und musikkundliches Wissen
Im Instrumentalunterricht soll generell ein Bezug zwischen der Unterrichtsliteratur und den jeweiligen kultur-, musikhistorischen und musikkundlichen Hintergründen hergestellt werden, um musikalische Zusammenhänge besser zu verstehen. Wissen soll auf Grund der gespielten Literatur vermittelt werden und theoretische Inhalte der Ergänzungsfächer sollen so zur praktischen Anwendung kommen.
Kurz gefasst: Die SchülerInnen sollen neugierig gemacht werden.
Folgende Aktivitäten können hilfreich sein:
>>> siehe auch: Punkt 16
>>> siehe auch: Allgemeiner Teil 5.3.
>>> Literaturdatenbank
7. Lebendiger Unterricht und vielfältige Unterrichtsformen
Einzel-, Partner-, Gruppen-, Ensemble- und Klassenunterricht
Methodische Flexibilität bezieht sich auch auf Unterrichtsformen – diese sind weder grundsätzlich gut noch schlecht, sondern lediglich danach zu beurteilen, ob sie in Bezug auf die definierten Intentionen und die anstehenden Inhalte zielführend sind.
Auch wenn zunehmend neue Unterrichtsformen den traditionellen Einzelunterricht ergänzen: Eine wichtige Quelle positiver persönlicher und musikalischer Entwicklung der SchülerInnen an einer Musikschule ist eine persönliche, vertrauensvolle und beständige Beziehung zu ihren LehrerInnen.
Im Hornunterricht sind alle Unterrichtsformen wie Einzel-, Partner-, Gruppen-, Ensemble- und Klassenunterricht (schülerorientiert) denkbar, sofern sie zum Unterrichtsziel beitragen und dieses festigen.
Möglichkeiten, sich den Unterrichtsthemen von vielen Seiten anzunähern und so den Unterricht lebendig zu gestalten, bieten:
>>> siehe auch: Allgemeiner Teil 5.
>>> Literaturdatenbank
8. Übeformen/Übepraxis
Die SchülerInnen sollen zu einem selbstständigen Üben und Lernen hingeführt werden.
>>> siehe auch: Allgemeiner Teil 6.
>>> Literaturdatenbank
9. Einbeziehung und Mitarbeit der Eltern
Einstiegsinformationen an die Eltern vor Beginn der Ausbildung durch die LehrerInnen können hilfreich sein.
Regelmäßige Kommunikation mit den Eltern kann den Lernerfolg positiv beeinflussen:
>>> siehe auch: Allgemeiner Teil 6.5.
>>> siehe auch: Allgemeiner Teil 8.5.
>>> Literaturdatenbank
10. Vorbereitung und Nachbereitung des Unterrichts
Die Grundlage eines erfolgreichen Lehrens und Lernens ist ein kontinuierlicher Kreislauf des Planens, Handelns und Reflektierens. Dabei kann eventuell Feedback in Form eines Gesprächs zwischen LehrerInnen, SchülerInnen und Eltern eingeholt werden.
Um eine kontinuierliche Entwicklung der SchülerInnen zu gewährleisten, ist eine entsprechende Planung des Unterrichts notwendig.
>>> siehe auch: Allgemeiner Teil 8.
>>> Literaturdatenbank
11. Lernziele/Bildungsziele (nach Entwicklungsstufen/Leistungsstufen)
Freude an der Musik vermitteln und Musizieren als Bereicherung des Lebens zu erfahren ist vorrangiges Ziel jeder Ausbildung an einer Musikschule.
Im Sinne der Methodenfreiheit obliegt die Literaturauswahl der Lehrkraft. Das Auswendigspiel kurzer Stücke und das Blattspiel sollte in den Unterricht mit einfließen. Weiters ist es wichtig, von Anfang an neben der Sololiteratur auch das mehrstimmige Spiel zu pflegen.
Elementarstufe
Zielsetzung
Übertragung und Fortsetzung der Lerninhalte der Elementaren Musikpädagogik (EMP) auf das Horn mit starker Fokussierung auf allgemeine Zugänge und Inhalte – Probieren, Singen, Nachmachen.
Arbeitsinhalte
Unterstufe
Zielsetzung
Arbeitsinhalte
Atmung und Haltung
Wecken eines Körperbewusstseins, welches es ermöglicht, den Luftfluss und verschiedene motorische Fertigkeiten und Körperspannungen in ein ideales Verhältnis zueinander zu bringen. Dadurch wird eine entsprechende ökonomische Spielweise auf dem Horn möglich.
Anzustreben ist eine ausgewogene Haltung des Instruments, um eine gute Atmung, Ansatz und Fingertechnik zu gewährleisten.
Ansatztechnik
Bildung eines stabilen Ansatzes durch Optimierung des Zusammenwirkens von Luftfluss, Zungenposition, Gesichtsmuskulatur (Mimik) und des entsprechenden Körpertonus.
Tonkultur
Die Faszination für das Horn soll durch die ständige Suche nach dem optimalen Klang primär geweckt werden und erhalten bleiben. Die SchülerInnen sollen zu einer kultivierten Tongebung erzogen werden mit dem Ziel der Entwicklung einer guten Klangvorstellung.
Hören
Von Anfang soll zum Voraushören der zu spielenden Töne durch Singen und ständige, praxisorientierte Gehörbildung am Instrument erzogen werden. Andere Instrumente (z.B. Klavier, Keyboard) können unterstützend zur Kontrolle der Ergebnisse eingesetzt werden.
Artikulation und Phrasierung
Die Artikulationsarten, deren Darstellung im Notentext (legato bis staccato, Bögen, Akzente etc.) und deren Anwendung sollen erklärt werden.
Tonraum
Rhythmische Schulung
Dynamik
Stilrichtungen
Grundsätzlich sollen möglichst viele Stilrichtungen unter Bedachtnahme auf das Interesse und die Fähigkeiten der SchülerInnen unterrichtet werden. Wichtig ist die Förderung von freiem Spiel und kreativer einfacher Improvisation, um eine ganzheitliche musikalischen Entwicklung der SchülerInnen zu gewährleisten.
Unterrichtsformen
Ein ausgewogener Wechsel zwischen erlebnisorientiertem Einzelunterricht und Gruppenunterricht mit zusätzlichem fachübergreifenden Ensemblespiel und einer möglichst frühen Begegnung mit einem Begleitinstrument wäre wünschenswert. Eine Möglichkeit dafür stellt das Konzept des Multidimensionalen Unterrichts dar.
Musiktheorie
Im Instrumentalunterricht soll ein Bezug zwischen der Unterrichtsliteratur und den jeweiligen kultur-, musikhistorischen und musikkundlichen Hintergründen hergestellt werden, um musikalische Zusammenhänge besser verstehen zu können. (Praktische Anwendung von theoretischen Inhalten der Ergänzungsfächer)
Transponieren/Notenschlüssel
Mittelstufe
Zielsetzung
Arbeitsinhalte
Atmung, Haltung, Ansatztechnik und Tonkultur
Hören
Tonraum
Rhythmische Schulung
Dynamik
Stilrichtungen
Ornamentik
Transponieren/Notenschlüssel
Künstlerisches Gestalten
Musiktheorie
Oberstufe
Zielsetzung
Arbeitsinhalte
Ansatz
Artikulation und Phrasierung
Transponieren/Notenschlüssel
Stilrichtungen
Ornamentik
>>> siehe auch: Allgemeiner Teil 7.
>>> Literaturdatenbank
12. Empfehlungen für Übertrittsprüfungen
In den Bundesländern gelten unterschiedliche Vorschriften für die Übertrittsprüfungen. LehrerInnen und SchülerInnen haben sich nach den örtlichen Gepflogenheiten zu richten. Im Interesse der SchülerInnen ist bei allen Übertrittsprüfungen auf die Kompatibilität mit den entsprechenden Leistungsabzeichen des ÖBV zu achten.
Die folgenden Empfehlungen verstehen sich als Vorschlag und können als Orientierung dienen.
Generell sollten die SchülerInnen vor Übertrittsprüfungen die Möglichkeit haben, die vorbereiteten Stücke öffentlich vorzutragen. Dieses Vorspiel sollte auch in die Prüfungsbewertung miteinbezogen werden.
Elementarprüfung
(von der Elementar- in die Unterstufe)
Am Ende der Elementarstufe kann eine kleine Prüfung, eventuell im Rahmen eines Vorspielabends oder Konzerts, stehen.
1. Übertrittsprüfung
(von der Unter- in die Mittelstufe)
Allgemeine Anforderungen
Bewertungskriterien
Technische Anforderungen
Musikalische Anforderungen
Die SchülerInnen sollten in der Lage sein, ihr Programm ihrer Entwicklung und Persönlichkeit gemäß und musikalisch in Hinblick auf Stimmigkeit zu gestalten. Folgende Kriterien sind dabei wesentlich:
- Rhythmus/Takt
- Tempowahl
- Phrasierung und elementare Agogik
- Dynamik
- Elementare Artikulation, Artikulationsarten
- Klangfarben
Programmauswahl
2. Übertrittsprüfung
(von der Mittel- in die Oberstufe oder in einigen Bundesländern 1. Abschlussprüfung nach der Mittelstufe)
Allgemeine Anforderungen
a) Für die 2. Übertrittsprüfung (in die Oberstufe) gilt:
    Prüfungszeit 20 Minuten (4 Stücke, Tonleitern, Prima Vista-Spiel) Kammermusik und Sololiteratur gleichberechtigt
b) Für die 1. Abschlussprüfung gilt:
    Prüfungszeit 30 Minuten (mindestens 4 Stücke, Tonleitern, Prima Vista-Spiel) Kammermusik als Schwerpunkt wünschenswert
Bewertungskriterien
Technische Anforderungen
Musikalische Anforderungen
Die SchülerInnen sollten in der Lage sein, ihr Programm ihrer Entwicklung und Persönlichkeit gemäß und in Hinblick auf Stimmigkeit musikalisch zu gestalten. Folgende Kriterien sind dabei wesentlich:
- Rhythmus/Takt
- Tempowahl
- Phrasierung und Agogik
- Dynamik
- Artikulation, Artikulationsarten
- Klangfarben
Programmauswahl
Abschlussprüfung
(am Ende der Oberstufe, 2. Abschlussprüfung)
Diese Prüfung besteht in der Regel aus der internen Prüfung und dem Absolventenkonzert.
Allgemeine Anforderungen
Bewertungskriterien
Interne Prüfungen
Die Solo- und Ensembleliteratur der internen Prüfung kann auch beim Absolventenkonzert vorgetragen werden.
>>> siehe auch: Allgemeiner Teil 7.
>>> Literaturdatenbank
13. Besondere Hinweise zum „frühinstrumentalen Unterricht“ und zum Unterricht mit „jugendlichen und erwachsenen AnfängerInnen“
Frühinstrumentaler Unterricht
Jugendliche und erwachsene AnfängerInnen
>>> siehe auch: Allgemeiner Teil 3.
>>> Literaturdatenbank
14. Hinweise zum Unterricht mit „Menschen mit Behinderungen“
Der Unterricht setzt besondere pädagogische Fähigkeiten der Lehrkraft voraus und sollte möglichst unter Einbeziehung von SonderpädagogInnen und/oder TherapeutInnen stattfinden. Er kann positiven Einfluss auf Lernschwächen und Teilleistungsstörungen haben.
>>> siehe auch: Allgemeiner Teil 3.
>>> Literaturdatenbank
15. Instrumentenkundliches (Sonderformen, Pflege, Kauf, ...)
>>> Literaturdatenbank
16. Fachspezifische Besonderheiten
>>> Literaturdatenbank
 KOMU - Konferenz der österreichischen Musikschulwerke
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