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Lehrplan
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Über diesen Lehrplan
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Fachspezifischer Teil - Kontrabass
 Lehrplan Kontrabass zum Download
1. Repertoire – inhaltliche Breite
1.1 Kontrabass
Die SchülerInnen sollen im Laufe der Ausbildung mit verschiedenen Stilepochen, Strömungen und Gattungen vertraut gemacht werden (stilistische Vielfalt), wobei auf eine Ausgewogenheit zwischen der inhaltlichen Breite und einer den SchülerInnen entgegenkommenden Schwerpunktsetzung zu achten ist.
1.2 Kontrabass Jazz Pop Rock
Jazz/Pop/Rock (im Folgenden kurz JPR genannt) und seine verwandten Gattungen sind relativ junge Musikstile mit schnell fortschreitender Entwicklung in verschiedene Richtungen. Es gilt daher bei der Auswahl des Repertoires sowohl die entwicklungsgeschichtliche Relevanz als auch aktuelle Tendenzen zu berücksichtigen. Das Vermitteln eines möglichst weiten musikalischen Horizonts – eines breiten Angebots an Stilen und Spieltechniken historischer und zeitgemäßer Musik für Jazz-Kontrabass – ist das zentrale Grundanliegen. Sowohl Literaturwünsche der SchülerInnen als auch Vorlieben und stilistische Schwerpunktsetzungen der LehrerInnen sollten Berücksichtigung finden. Eine große Herausforderung für die LehrerInnen stellt die Beschäftigung mit dem
Bereich der Jugendkultur dar:
Die wichtigsten Stile des Jazz-Kontrabasses sollten vermittelt werden:
Im Bereich JPR gilt: "Das Repertoire von Morgen wird Heute geschrieben."
Das Standard-Repertoire, welches primär durch Aufnahmen führender InterpretInnen und KomponistInnen dokumentiert und teilweise in Form von Leadsheets, Fakebooks und Songbooks zugänglich ist, nimmt den zentralen Schwerpunkt bei der Literaturauswahl ein. Ziel des Unterrichts ist, ausgehend von Basslinien stilbildender BassistInnen mithilfe verschiedener Techniken und Stimmführungsregeln selbstständig Basslinien zu Stücken zu entwickeln, bzw. ausnotierte Basslinien stilsicher zu interpretieren. Die Bass-SchülerInnen sollen zu selbstständig agierenden musikalischen Persönlichkeiten mit hohen Teamqualitäten und klarem Rollenverständnis herangebildet werden. Die kompositorischen Fähigkeiten der SchülerInnen – das Finden der „eigenen Stimme“ in der Musik – sollen forciert werden.
>>> Literaturdatenbank
2. Musizierformen
2.1 Kontrabass
Das Musizieren im Ensemble und das kammermusikalische Musizieren sollen in unterschiedlichen Besetzungsvarianten von Beginn an in den Unterricht integriert werden. Dadurch werden insbesondere das Hörvermögen und das Rhythmusgefühl geschult, aber auch die soziale Integration gefördert. Hilfsmittel:
>>> Literaturdatenbank
2.2 Kontrabass Jazz Pop Rock
Der Bass ist primär ein Begleitinstrument, welches erst in der Rhythmusgruppe oder mit einem Duopartner in seiner fundamentalen und vielschichtigen Rolle erfahren werden kann. Daher sollte möglichst früh – nach einer technischen Grundausbildung – mit der praxisorientierten Ensemblearbeit begonnen werden. Bereits mit geringem technischem Können lassen sich einfache Begleitfunktionen erfüllen. JazzkontrabassistInnen sollten schon früh lernen, in den unteren Lagen einen Blues und einfache Standards „in time“ zu begleiten.
Die Improvisation ist in den unterschiedlichsten Spielformen ein zentrales Gestaltungselement.
Eine Hilfestellung ist die computerunterstützte Arbeit (wie z.B. Groove Box, Loops).
3. Eignung, Lernvoraussetzungen
3.1 Kontrabass
Zur Frage des Einstiegsalters für Kontrabass gibt es grundsätzlich zwei Strömungen:
  1. Sehr früher Beginn
    Ein früher Beginn im Vorschulalter ist möglich. Dies ist an deutschen Musikschulen gängige Praxis.

    - Pro:
      Der Kontrabass ist gleich nach der Früherziehung das Erstinstrument. Die große
      Motivationsmöglichkeit durch bunte Kinderkontrabässe kommt dem allgemeinen
      Wunsch nach höheren Schülerzahlen für dieses Instrument entgegen.

    - Contra:
      Die Abbrecherquote ist hoch, da die reine Bassfunktion von jungen Kindern noch
      nicht richtig begriffen und wirklich gewünscht wird. Ein kindgerechtes
      Melodiespiel ist aus instrumentenspezifischen und ergonomischen Gründen erst
      nach einer sehr langen Übephase auf leeren Saiten und mit den einzelnen Fingern
      möglich, was die Geduld des Kindes zu sehr beansprucht. Zudem sind sehr viele
      Größenabstufungen an Kinderkontrabässen und Bögen nötig.

  2. Beginn im Grundschulalter
    Ein Beginn mit etwa 9 Jahren ist an österreichischen Musikschulen die Regel.

    - Pro:
      Die Erfolgsquote ist hoch, da die schon besser entwickelte Ergonomie des Kindes
      einen rascheren Fortschritt mit sich bringt und somit ein hohes Erfolgserlebnis
      beim Kind erzeugt. Es sind nicht so viele Größenabstufungen bei Instrumenten
      und bei Bögen nötig. Die bunten Kinderbässe zur Motivation (wie im
      Vorschulalter) sind nicht mehr erforderlich – diese werden sogar manchmal von
      den Kindern selbst als „Spielzeugbässe“ abqualifiziert. Die reine
      Bassfunktionsspielweise wird schon leichter verstanden und deshalb vom Kind
      lieber praktiziert.

    - Contra:
      Manche potentielle SchülerInnen gehen für den Kontrabass „verloren“, wenn sie
      dem ersten Impuls nach einem Kontrabassunterricht nicht nachkommen können
      und deshalb mit einem anderen Instrument beginnen. („Richtige Basstypen“
      landen allerdings trotzdem später – nach Erfahrungen mit anderen Instrumenten
      – beim Kontrabass).
Anhaltspunkte für die Eignung können sein:
3.2 Kontrabass Jazz Pop Rock
Das empfohlene Einstiegsalter für Jazzkontrabass ist bei entsprechender instrumentaltechnischer Vorbildung (Kinderkontrabass) ab ca. 14 Jahre.
Die kognitiven, kreativen, motorischen und musikalischen Fähigkeiten der SchülerInnen sollten in einem Beratungsgespräch geklärt werden. Musikalische Vorkenntnisse sind erwünscht.
Bei der Auswahl des geeigneten Equipments berät die Lehrkraft.
>>> siehe auch: Allgemeiner Teil 3.
>>> Literaturdatenbank
4. Ganzheitliche Pädagogik
4.1 Kontrabass
4.2 Kontrabass Jazz Pop Rock
Im Mittelpunkt stehen die SchülerInnen, die in ihrer musikalischen Entwicklung von der Lehrkraft begleitet werden. Diese bietet Elemente aus verschiedenen Musikbereichen an und legt so einen breiten Grundstock, der den/die SchülerInnen als schöpferische Quelle dienen kann.
Einen Song in verschiedenen Tonarten zu spielen und über seine Form zu improvisieren fördert das Denken in harmonischen Stufen. Das Experimentieren anhand von Songs mit verschiedenen Grooves und Tempi verbessert die rhythmische Wachsamkeit und Beweglichkeit.
Notensatz- und multifunktionale Musikprogramme können wesentlich zur Effizienz im modernen Unterricht beitragen und ermöglichen eine flexible, auf die SchülerInnen individuell abgestimmte Unterrichtsgestaltung sowie mehr Unabhängigkeit von im Handel angebotener Literatur.
Ganzheitliche Pädagogik bedeutet im JRP-Bereich das Einbeziehen von nicht unmittelbar instrumentenbezogenen Elementen in den Unterricht wie:
Diese nicht auf die instrumentenspezifische Ebene reduzierten Elemente ermöglichen eine individuelle Förderung der Persönlichkeitsentwicklung der SchülerInnen mit ihren unterschiedlichen Bedürfnissen auf dem Weg zur Eigenständigkeit. Sie geben behutsam Hilfestellungen bei der Entwicklung eines ausgeprägten musikalischen Differenzierungsvermögens – vor allem auch in Bezug auf Modeströmungen und Fragen wie:
Die musikalischen Sprachen und „Codes“ der Popularmusik tradieren sich primär auditiv über Aufnahmen und Livekonzerte und erst in zweiter Linie durch Notation. Ein nachhaltiger, von gutem Stilverständnis getragener Lernerfolg am Instrument lässt sich daher nur in Verbindung mit aktivem Anhören, Analysieren, Imitieren und bestenfalls Transkribieren von Stücken stilbildender InstrumentalistInnen erzielen.
Eine positive Ergänzung bietet die Anleitung zur spontanen Erstellung eines einfachen Bassarrangements (z.B. kurzes Solo, Intro, Outro) ausgehend von einem Song oder einem Instrumentalstück.
>>> siehe auch: Allgemeiner Teil 3.
>>> siehe auch: Allgemeiner Teil 4.
>>> siehe auch: Allgemeiner Teil 5.
>>> Literaturdatenbank
5. Körper und Instrument, Technik
5.1 Kontrabass
Hervorheben der Wichtigkeit eines entwickelten Körperbewusstseins
Zeitgemäße Ausstattung der Unterrichtsräume in der Musikschule
5.2 Kontrabass Jazz Pop Rock
Die hohen physiologischen Anforderungen, die der Jazz-Kontrabass den Lernenden abverlangt, erfordert Behutsamkeit beim Erlernen der technischen Fertigkeiten.
Obwohl sich der Kontrabass im Jazz völlig eigenständig entwickelt hat und beispielsweise das klassische Pizzicato nichts mit der Anschlagstechnik der rechten Hand im Jazz zu tun hat, ist zum Erlernen des Instruments eine klassische Grundausbildung/Vorbildung von Vorteil, bzw. klassischer Kontrabassunterricht als Ergänzung zu empfehlen.
Die Technik der linken Hand stimmt im Grundansatz mit der klassischen überein. Bei der Wahl von Fingersätzen geht man im Jazz aber von anderen Prioritäten aus:
Die improvisierte, innerlich gehörte Phrase diktiert den Fingersatz. Angehende JazzbassistInnen lernen beim Üben, sich Strukturen zu erarbeiten, um beim Spielen „frei“ für ihre Ideen und die Musik zu werden.
Über die normale Begleitfunktion hinaus muss langfristig auf eine hohe technische Flexibilität und Wendigkeit hingearbeitet werden. Die Technik der rechten Hand (1- Finger Jazz-Pizzicato, 2- oder 3-Finger Wechselschlag) muss mit verschiedenen Übungen (von Leersaitenübungen über rhythmisierte Skalen/Akkord- und Phrasierungsübungen bis hin zu Themen, Basslinien, Solospiel etc.) gezielt trainiert werden. Die Saite sollte dabei locker angeschlagen werden, parallel zur Griffbrettfläche schwingen und nicht am Griffbrett anschlagen.
Über die Saitenhöhe muss man je nach Instrument, physischen Voraussetzung der SchülerInnen und Saitenart (Stahl- oder Darmsaite) eine Entscheidung treffen und nötigenfalls den Rat erfahrener GeigenbauerInnen einholen. Ebenso sollte man die Wölbung des Griffbretts reduzieren, bzw. anpassen.
Grundlegende pädagogische Ziele (wie saubere Intonation und Treffsicherheit, Kräftigung der linken Hand und Erlangen eines tragfähigen Tones, Vibrato, sicheres und kontrolliertes Lagenspiel, Sustainkontrolle, technische Beweglichkeit etc.) sind ohne Studium mit dem Bogen nur schwer zu erreichen. Bogenspiel ist eine wesentliche Vorbedingung für ein flexibles Solospiel.
Was die Frage betrifft, ob man im Stehen oder Sitzen spielen sollte, hat sich in den letzten Jahren eindeutig ein Trend zum Spielen im Stehen abgezeichnet. Der Grund liegt in der Bewegungsfreiheit und im freien und geerdeten Körper- und Spielgefühl. Der Energieund Bewegungsfluss wird im Stehen nicht durch ein abgenicktes Becken und abgewinkelte Knie unterbrochen. Dies kommt der Sensibilisierung des körperlichen Rhythmusempfindens zugute. Bei langen Übezeiten ist jedoch ein Hocker zu empfehlen. Generell muss auf einen geraden Rücken geachtet und auf die Nachteile und Folgen schlechter Haltung hingewiesen werden. Ein zentrierter Stand mit gleichmäßiger, jedoch flexibler Schwerpunktverteilung ist essentiell. Der Gleichstand (mit individuellen Angleichungen) von Obersattel und Augenhöhe soll beachtet und das Herunterhängen des Ellbogens der linken Hand verhindert werden.
Generell wird man von Anfang an bis zur Oberstufe auf die Vermittlung einer „stilneutralen Basis-Technik“ setzen, welche die SchülerInnen im Laufe des kreativen Lernprozesses an ihre individuellen Bedürfnisse angleichen und weiter ausbauen können.
Man sollte auch mit Pickup und Verstärker üben, jedoch erfolgt die primäre Tonproduktion beim Jazzkontrabass akustisch. Die Qualitäten einer sehr gut ausgebildeten linken Hand kombiniert mit koordinierter Anschlagsgenauigkeit der rechten Hand entscheiden über Projektionsfähigkeit und Durchsetzungskraft eines gespielten Tons: „The sound is in your hands.“
>>> siehe auch: Allgemeiner Teil 2.3.
>>> siehe auch: Allgemeiner Teil 2.5.
>>> Literaturdatenbank
6. Kultur-, musikhistorisches und musikkundliches Wissen
6.1 Kontrabass
Das umfassende Ausbildungsangebot an Musikschulen beinhaltet auch die Vermittlung von musikhistorischem und musikkundlichem Wissen sowie eines allgemeinen Kulturwissens.
Der musikalische Ausdruck, die Fähigkeit künstlerisch zu gestalten und das Werkverständnis werden durch den geschichtlichen Kontext bereichert.
Musikhistorisches Wissen
Musikkundliches Wissen
Kulturelles Wissen
6.2 Kontrabass Jazz Pop Rock
Die Vermittlung von musikhistorischen Inhalten ist aufgrund des reichhaltigen Angebotes an qualitativ hochwertigen Dokumentationen JPR-geschichtlicher Ereignisse (international gültige Referenzaufnahmen und Meisterwerke stilbildender MusikerInnen) sehr gut möglich. Dies bezieht sich auch auf die Spezifika der verschiedenen Stile in unterschiedlichen kulturellen und regionalen Kontexten zu verschiedenen Zeiten.
Musikkundliches Wissen
Es wird ein begleitender Theorieunterricht empfohlen, der möglichst breit gefächert und praxisnah sein soll. Gleichzeitig sollte den SchülerInnen ein Einblick in das gesamte musikalische Universum jenseits aller stilistischen Grenzen eröffnet und sie ermuntert werden, musikalisch offen zu denken und möglichst viel unterschiedliche Musik zu hören. Ziel sollte die Bildung eines Bewusstseins für Ästhetiken (Terminus klären), Geschmacksbildung und Horizonterweiterung sein.
>>> siehe auch: Punkt 16
>>> siehe auch: Allgemeiner Teil 5.3.
>>> Literaturdatenbank
7. Lebendiger Unterricht und vielfältige Unterrichtsformen
Einzel-, Partner-, Gruppen-, Ensemble- und Klassenunterricht
7.1 Kontrabass
Methodische Flexibilität bezieht sich auch auf Unterrichtsformen – diese sind weder grundsätzlich gut noch schlecht, sondern lediglich danach zu beurteilen, ob sie in Bezug auf die definierten Intentionen und die anstehenden Inhalte zielführend sind.
Auch wenn zunehmend neue Unterrichtsformen den traditionellen Einzelunterricht ergänzen: Eine wichtige Quelle positiver persönlicher und musikalischer Entwicklung der SchülerInnen an einer Musikschule ist eine persönliche, vertrauensvolle und beständige Beziehung zu ihren LehrerInnen.
Um eine optimale Förderung der SchülerInnen zu gewährleisten, ist bei der Wahl der Unterrichtsform sowohl auf die personellen und räumlichen Möglichkeiten der Musikschule als auch auf die Fähigkeiten und Möglichkeiten der SchülerInnen zu achten.
7.2 Kontrabass Jazz Pop Rock
Mit dem Ziel einer optimalen Förderung der SchülerInnen sollte die Wahl der Unterrichtsform in der Verantwortung der betreffenden Lehrkraft liegen. Die SchülerInnen sollten so bald wie möglich – schon ab der Elementar- und Unterstufe – in Ensembles eingebunden werden, um ihnen eine Band-Erfahrung und die damit verbundene soziale Komponente des Musizierens zu vermitteln. Ensembles für AnfängerInnen können als Kleingruppenunterricht mit 2 bis 3 SchülerInnen stattfinden und sind immer Ansporn und Motivation für alle Beteiligten. Durch die starke interaktive Prägung der Weitergabe von musikalischen Inhalten im JPR-Bereich sollte ein intensives Angebot an Ensembles, Bands und Big-Bands auf allen Ausbildungsniveaus angeboten werden.
In der Ensemblearbeit werden Qualitäten wie „Zuhören lernen“, „den Blick auf das musikalische Ganze richten“ und Kritikfähigkeit entwickelt sowie Inspiration durch MitmusikerInnen.
Spezifika der einzelnen Unterrichtsformen:
Einzelunterricht:
Partnerunterricht:
  • Aufgaben- bzw. Rollenverteilung
  • Die individuelle Förderung ist noch möglich
  • Gruppenunterricht: Gewisse Themenfelder (Guideline-Übungen, Trading Eights/Fours, Thema am Bass mit Begleitung der anderen BassistInnen, klangspezifische Übungen, Experimente mit dem gesamten Klangkörper Kontrabass, über Groovepatterns `jammen´, verschiedene Rhythmen und Metren probieren etc.) können gut gemeinsam erarbeitet werden.
    Ensemble (als Ergänzung zu den anderen Unterrichtsformen):
  • Erarbeiten von Repertoire
  • Bandcoaching
  • Improvisation
  • Vermittlung von musikalischen Details bis hin zu aufführungstechnischen Inhalten
  • Vorbereitung auf öffentliche Auftritte
  • Zielgerichtetes Arbeiten
  • Workshops mit Inhalten, die in den anderen Unterrichtsformen nicht bzw. nur begrenzt vermittelbar sind:
    Diese Workshops eignen sich auch für eine schulübergreifende Zusammenarbeit und den Einsatz von GastdozentInnen.
    Kombinierter Unterricht ist vor allem bei Improvisation oder Harmonielehre zielführend.
    >>> siehe auch: Allgemeiner Teil 5.
    >>> Literaturdatenbank
    8. Übeformen/Übepraxis
    8.1 Kontrabass
    Grundvoraussetzung zum selbstständigen Üben zuhause ist die Freude am Spiel. Diese kann durch einen lebendigen Unterricht (gemeinsames Musizieren, Einbeziehen von musikalischen „Lieblingsthemen“ der SchülerInnen, Vorbereitung auf einen Auftritt usw.), durch die Unterstützung der Eltern und durch positives Feedback gefördert werden.
    8.2 Kontrabass Jazz Pop Rock
    Das regelmäßige Üben sollte durch Zielvorgaben (schriftliche Aufgabenstellung), die im Unterricht durch individuell abgestimmte Übeformen und -sequenzen erläutert und erarbeitet werden, möglich sein. Das gemeinsame Erstellen eines individuellen Übeplanes stellt einen wesentlichen Unterrichtsinhalt dar. Zeitaufzeichnungen ("Übetagebuch") der SchülerInnen über ihre Übegewohnheiten werden empfohlen und dienen den LehrerInnen und SchülerInnen als wichtige Informationsquelle über das Überverhalten.
    In der Übepraxis gelten als wichtige technische Hilfsmittel, um zu einem inneren Puls und zu einem inneren Erleben von musikalischen Formen und Perioden hinzuführen:
    Über die Verwendung des Metronoms gibt es in der Fachwelt unterschiedliche Ansichten. Ziel sollte sein, die SchülerInnen zum Erfühlen des inneren Pulses hinzuführen. Nach und nach sollte dann das Metronom hinzugezogen werden. Auswendiglernen und Auswendigspiel (Songformen, Themen, Basslines, Soli, Etüden etc.) sind ein unverzichtbarer Weg zur Aneignung des musikalischen Vokabulars.
    Vor allem technische Übungen wie Skalen und Arppegios, aber auch Grooves kann man teilweise auch in der Gruppe gut üben (Nachahmungseffekte, lernen von den „Besseren“ etc.).
    Durch Imitation der Lehrkraft und wichtiger musikalischer Vorbilder, durch Vor- und Nachspiel, „call-response“, Transkription, Transposition sowie die Beschäftigung mit Texten (auch bei Instrumentalmusik) werden auf der nonverbalen Ebene zentrale, für die JPR-Musik wichtige Fähigkeiten der SchülerInnen ausgebildet. Mit Hilfe von mentalem Training können bestimmte Aufgabenstellungen ökonomischer bewältigt werden.
    >>> siehe auch: Allgemeiner Teil 6.
    >>> Literaturdatenbank
    9. Einbeziehung und Mitarbeit der Eltern
    9.1 Kontrabass
    Die Eltern sollen grundsätzlich in das Musikschulgeschehen aktiv eingebunden werden. Beim Unterricht stehen die SchülerInnen im Mittelpunkt. Die Mitarbeit der Eltern ist den individuellen Bedürfnissen anzupassen, wobei auf eine ausgewogene Balance zwischen zu wenig Elterninteresse und zu viel Elternaktivität zu achten ist.
    Je nach Möglichkeit und Bereitschaft seitens des Elternhauses gibt es einige Hilfestellungen zur Förderung eines positiven Bildungswegs:
    9.2 Kontrabass Jazz Pop Rock
    Eltern sollten in einem regelmäßigen persönlichen Kontakt zur Musikschule über deren Aktivitäten informiert werden. Bereits im Elternhaus kann durch das regelmäßige Hören von Musik aus dem JPR-Bereich ein wichtiges Fundament für angehende BassistInnen geschaffen werden. In den Hilfestellungen für die Eltern, die sich Zuhause mit ihren Kindern mit Musik beschäftigen können, steckt ein großes Potential, um den Unterricht effizienter zu gestalten.
    Eltern sollten:
    >>> siehe auch: Allgemeiner Teil 6.5.
    >>> siehe auch: Allgemeiner Teil 8.5.
    >>> Literaturdatenbank
    10. Vorbereitung und Nachbereitung des Unterrichts
    10.1 Kontrabass
    Eine gezielte Unterrichtsplanung ermöglicht es, alle SchülerInnen individuell zu betreuen und zu fördern. Die Bildungsziele sind von der Lehrkraft aktiv in den Unterricht einzubringen, wobei die Wünsche der SchülerInnen beachtet und berücksichtigt werden sollen.
    10.2 Kontrabass Jazz Pop Rock
    In der langfristigen Planung setzen sich die LehrerInnen mit den grundsätzlichen Lernzielen auseinander, die sich im Detail auf die Vereinbarung mit den SchülerInnen gründen. In der kurzfristigen Unterrichtsplanung wird die Lehrkraft auf aktuelle Bedürfnisse und Erfordernisse Rücksicht nehmen und situationsbezogen auf die SchülerInnen reagieren. Durch die Nachbereitung hat die Lehrkraft die Möglichkeit, den Entwicklungsverlauf zu verfolgen. Eine gute Dokumentation (auch mit Aufnahmen aus dem Unterricht) wirkt sich positiv auf die weitere Planung des Unterrichts aus.
    Vorbereitung:
    Es gibt eine Vielzahl von Lehrwerken, Methoden und Etüdenheften mit unterschiedlichen musikalisch-technisch-inhaltlichen Schwerpunktsetzungen. Die meisten Lehrwerke spiegeln jedoch – abgesehen von neutralen Inhalten wie Arpeggios, Skalen, Patterns etc. – vor allem Persönlichkeit und Stil der jeweiligen VerfasserInnen wider. Die LehrerInnen müssen daher methodische Lücken in den bestehenden Lehrwerken füllen, Handouts erstellen und Übungen verfassen, die den musikalischen und technischen Fortschritt der SchülerInnen fördern.
    Nachbereitung:
    Vor-/Nachbereitung durch die SchülerInnen Um die Eigenverantwortung der SchülerInnen zu fördern sollte sie in die Vor- und Nachbereitungsaufgaben eingebunden werden (Übetagebuch, Gedankenprotokoll der Unterrichtsstunde).
    >>> siehe auch: Allgemeiner Teil 8.
    >>> Literaturdatenbank
    11. Lernziele/Bildungsziele (nach Entwicklungsstufen/Leistungsstufen)
    11.1 Kontrabass
    Als Grundstruktur wird von vier Entwicklungsstufen ausgegangen: Elementar-, Unter-, Mittel- und Oberstufe.
    Die Verweildauer in den einzelnen Stufen liegt zwischen zwei (bei der Elementarstufe) und mehreren Jahren und richtet sich im Wesentlichen nach dem Anfangsalter, der Vorbildung, der Unterrichtsform und der Unterrichtsdauer. Ebenso müssen Faktoren wie das psychologische und soziale Umfeld der SchülerInnen, etwaige Erkrankungen oder ein Wechsel der Lehrkraft beachtet werden.
    In allen Stufen sollen neben der Technik am Instrument und der Musikalität folgende Punkte gefördert werden:
    11.2 Kontrabass Jazz Pop Rock
    Oberstes Ziel ist die Erlangung von Eigenständigkeit in der Erarbeitung von ausgewählten Stücken und Programmen unterschiedlicher Stile. Dies setzt umfassende Kenntnisse der angewandten Musiktheorie in Verbindung mit einem persönlich ausgeprägten ästhetischen Sinn und die Fähigkeit zur stilistischen Differenzierung ebenso voraus wie die Aneignung der entsprechenden basstechnischen Fertigkeiten. Um diesem Anspruch in einem größtmöglichen Maß gerecht zu werden, sollte den SchülerInnen genügend Zeit in ihrer Ausbildung eingeräumt werden.
    Beim Entwickeln von Fähigkeiten in der Improvisation in den unterschiedlichen Stilen des JPR bedient man sich einer gemeinsamen Sprache über das musikalische Material. Die Angewandte Theorie ist ein Anspruch an die Hauptfachlehrkräfte, die diese Inhalte in die instrumental-pädagogische Arbeit integrieren sollten. Im Ergänzungsfach JPRTheorie kann durch ein im Instrumentalunterricht herangebildetes Wissen effizienter gearbeitet werden. Zusammenhänge von Theorie und Musik können deutlicher aufgezeigt und erkannt werden.
    Im Besonderen soll erreicht werden:
    Die Lern- und Bildungsziele sind in den Bundesländern unterschiedlich definiert. Dies ist auch bedingt durch die unterschiedlichen Strukturen der Landesmusikschulwerke und wie JPR-Unterricht bis jetzt positioniert wurde. Auch in den Schülerstrukturen unterscheiden sich die Bundesländer teilweise sehr deutlich.
    Die folgenden Mindestanforderungen können als Orientierungshilfe dienen.
    11.3 Leistungsstufen Kontrabass
    11.3.1 Elementarstufe
    Die Elementarstufe ist vor allem bei einem sehr frühen Beginn (siehe Punkt 3) bedeutsam, spielt aber beim Lernbeginn im Volksschulalter eine kleinere Rolle. In der Elementarstufe werden Basiswissen und musikalische Grundfertigkeiten am Instrument erworben.
    Anhaltspunkte:
    Nach Möglichkeit soll der Instrumentalunterricht bereits in der Elementarstufe durch einen elementaren Musiklehrekurs ergänzt werden.
    11.3.2 Unterstufe
    In der Unterstufe werden die allgemeinen musikalischen und technischen Fähigkeiten und Fertigkeiten am Instrument erweitert und ein erster Einblick in verschiedene Epochen und Stile vermittelt.
    11.3.3 Mittelstufe
    In der Mittelstufe werden die erworbenen Fähigkeiten und Fertigkeiten weiterentwickelt und ausgebaut. Es wird bereits auf größere Werke der Kontrabassliteratur (solistisch und kammermusikalisch) eingegangen und die Selbstständigkeit der SchülerInnen noch mehr gefördert.
    11.3.4 Oberstufe
    In der Oberstufe wird exemplarisch an wichtigen Werken aller Epochen gearbeitet. Besonders talentierten SchülerInnen dient sie auch als Vorbereitung auf musikalische Berufsausbildungen. (Musikstudien an Konservatorien, Universitäten, auch Instrumentenbau etc.)
    11.4 Leistungsstufen Kontrabass Jazz Pop Rock
    11.4.1 Elementarstufe
    (bis zum ca. 12. Lebensjahr)
    Beginnend – eventuell nach der Elementaren Musikpädagogik (MFE, MGA) – mit dem Hauptfachunterricht und einem ergänzendem Ensembleunterricht bis zum ca. 11. bis 12. Lebensjahr. Die Elementarstufe spielt aus den in Punkt 3 genannten Gründen eine untergeordnete Rolle.
    11.4.2 Unterstufe
    (vom ca. 12. bis 16. Lebensjahr)
    Eignung für das Spiel in Bands
    11.4.3 Mittelstufe
    (vom ca. 16. bis 18. Lebensjahr)
    Es sollte ein Niveau erreicht werden können, welches den Aufnahmekriterien für Musikuniversitäten oder Konservatorien entspricht:
    11.4.4 Oberstufe
    (ab dem ca. 18. Lebensjahr)
    Spezialisierung, fortgeschrittene Techniken
    >>> siehe auch: Allgemeiner Teil 7.
    >>> Literaturdatenbank
    12. Empfehlungen für Übertrittsprüfungen
    12.1 Kontrabass
    Übertrittsprüfungen sind Qualifikationen, die ein erreichtes Lernziel dokumentieren.
    Es gibt unterschiedliche und bewährte Regelungen in den einzelnen Bundesländern, das hier Angeführte kann als Leitfaden dienen. In der Regel ist in jeder Stufe der entsprechende Theorieunterricht zu besuchen.
    Studienabschnitte:
    Allgemeine Bewertungskriterien:
    Allgemeine Empfehlungen für die Programmauswahl:
    Mögliche Formen:
    Motivierende „Feed back“-Gespräche zwischen Lehrkraft, SchülerInnen und Eltern werden angeregt.
    Die Wertschätzung über die abgelegte Prüfung soll in einer dem Anlass entsprechenden Feier zum Ausdruck gebracht werden, z.B. durch Überreichung einer Urkunde (Abzeichen oder Ähnliches) durch Persönlichkeiten aus dem Kulturleben.
    Elementarprüfung
    (von der Elementar- in die Unterstufe)
    Eignungsfeststellung (Überprüfung der Lernziele der Elementarstufe) in kindgerechter Form.
    Erste Übertrittsprüfung
    (von der Unter- in die Mittelstufe)
    Es wird empfohlen, die 1. Übertrittsprüfung nicht vor dem 12. Lebensjahr anzusetzen. Dauer des Vorspiels: ca. 10 Minuten
    Zweite Übertrittsprüfung
    (von der Mittel- in die Oberstufe)
    Dauer des Vorspiels: ca. 15 bis 20 Minuten
    Technische Anforderungen:
    Abschlussprüfung
    (am Ende der Oberstufe)
    Dauer des Vorspiels: ca. 25 bis 30 Minuten Repräsentativer Querschnitt des bisherigen musikalischen Werdegangs.
    StudienanwärterInnen orientieren sich an den Anforderungen einer Aufnahmeprüfung der weiterführenden Institutionen.
    12.2 Kontrabass Jazz Pop Rock
    Es gibt in den Bundesländern bereist bewährte Modelle zum Lernerfolgsnachweis, die sich an den landestypischen Strukturen orientieren. Zur Orientierung ist hier ein Modell angeführt.
    Für alle Lernerfolgsnachweise gilt:
    12.3 Empfehlung für Kontrabass
    12.3.1 Elementarprüfung
    (von der Elementar- in die Unterstufe)
    Eignungsfeststellung (Überprüfung der Lernziele der Elementarstufe) in kindgerechter Form.
    12.3.2 Erste Übertrittsprüfung
    (von der Unter- in die Mittelstufe)
    Es wird empfohlen, die 1. Übertrittsprüfung nicht vor dem 12. Lebensjahr anzusetzen. Dauer des Vorspiels: ca. 10 Minuten
    Technische Anforderungen:
    12.3.3 Zweite Übertrittsprüfung
    (von der Mittel- in die Oberstufe)
    Dauer des Vorspiels: ca. 15 bis 20 Minuten
    Technische Anforderungen:
    12.3.4 Abschlussprüfung
    (am Ende der Oberstufe)
    Dauer des Vorspiels: ca. 25 bis 30 Minuten
    Repräsentativer Querschnitt des bisherigen musikalischen Werdegangs.
    StudienanwärterInnen orientieren sich an den Anforderungen einer Aufnahmeprüfung der weiterführenden Institutionen.
    >>> siehe auch: Allgemeiner Teil 7.
    >>> Literaturdatenbank
    13. Besondere Hinweise zum „frühinstrumentalen Unterricht“ und zum Unterricht mit „jugendlichen und erwachsenen AnfängerInnen“
    13.1 Kontrabass
    Frühinstrumentaler Unterricht
    Jugendliche AnfängerInnen
    Erwachsene AnfängerInnen
    13.2 Kontrabass Jazz Pop Rock
    Aspekte des frühinstrumentalen Unterrichts
    Im frühinstrumentalen Unterricht sollte in spielerischer Form– durch das Tun (kreative Schulen, Unterrichten ohne Noten, Nutzung improvisatorischer Möglichkeiten) – die Spielfreude und Lust zum Musizieren gefördert werden. Begleitend zum Hauptfachunterricht sollten die Vorzüge des Musizierens in der Gruppe in der Arbeit mit Kindern verstärkt genutzt werden.
    Unter Berücksichtigung ihrer persönlichen Jazz Pop Rock spezifischen Vorlieben sollten Jugendliche pädagogische Begleitung vorfinden, mittels derer sie ihren musikalischen Horizont erweitern können.
    Erwachsene haben häufig eine sehr konkrete Vorstellung von dem, was die Musikschule für sie leisten soll. Ausgehend von sehr unterschiedlichen Lernniveaus sollten sie ehest möglich die Chance bekommen, entsprechend Ihrer instrumentaltechnischen Möglichkeiten, positive Erfahrungen im Ensemblespiel zu machen.
    >>> siehe auch: Allgemeiner Teil 3.
    >>> Literaturdatenbank
    14. Hinweise zum Unterricht mit „Menschen mit Behinderungen“
    Sonderpädagogik soll grundsätzlich in der Musikschule möglich sein, die Bereitschaft und Fähigkeit der Lehrkraft ist jedoch Voraussetzung. Bei Bedarf muss eine Aus- oder Fortbildung und/oder zusätzliche fachliche Hilfestellung möglich sein.
    >>> siehe auch: Allgemeiner Teil 3.
    >>> Literaturdatenbank
    15. Instrumentenkundliches (Sonderformen, Pflege, Kauf, ...)
    15.1 Kontrabass
    Informationen zu Kauf, Pflege und Wartung:
    Es sollten genügend Leihinstrumente – sowohl Anfänger- als auch Präsentationsinstrumente – in der Musikschule vorhanden sein.
    Eltern sollten auf Leasing-Systeme für Leihinstrumente in allen Größen hingewiesen werden.
    15.2 Kontrabass Jazz Pop Rock
    Es gelten die Kriterien aus 15.1
    Die Wahl der Saiten ist je nach Klangeigenschaften des Instruments, den physischen Voraussetzungen der SchülerInnen und nach der Frage, ob der Kontrabass auch klassisch (Arco) gespielt werden sollte, zu entscheiden.
    Darmsaiten sind für AnfängerInnen nicht unbedingt zu empfehlen (Halten der Stimmung, Flageoletts, Intonationsprobleme etc.).
    Hinweise zur Pflege:
    >>> Literaturdatenbank
    16. Fachspezifische Besonderheiten
    16.1 Kontrabass
    Die Verwendung von leichten und mittelschweren Bögen mit kleinem Frosch kann den Lernstart am Kontrabass erleichtern.
    Nach Möglichkeit sollten beim Unterricht zwei verschiedene Bässe – mit Es- und DMensur – vorhanden sein. Wünschenswert wäre auch das Vorhandensein eines Kontrabasses mit Solosaiten und eines Instruments mit Orchestersaiten. Die Auf- und Zurüstung der Kontrabässe in Bezug auf Besaitung und Mensur ist zu beachten.
    16.2 Kontrabass Jazz Pop Rock
    >>> Literaturdatenbank
     KOMU - Konferenz der österreichischen Musikschulwerke
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