HOME     Über uns     Musikschulwerke     Lehrplan     Weiterbildung     Kongresse Tagungen     Projekte     Links     Kontakt     ADMIN  
Lehrplan
Grußworte des BMUKK
Über diesen Lehrplan
Visionärer Wegweiser
Allgemeiner Teil
Fachspezifischer Teil
Literaturteil
Links
Wer hat mitgearbeitet?
Fachspezifischer Teil - Saxophon
 Lehrplan Saxophon zum Download
1. Repertoire – inhaltliche Breite
Die SchülerInnen sollten im Laufe ihrer Ausbildung möglichst viele Musikstile kennenlernen.
>>> Literaturdatenbank
2. Musizierformen
>>> Literaturdatenbank
3. Eignung, Lernvoraussetzungen
Grundvoraussetzung sind sowohl das Interesse der SchülerInnen und die Bereitschaft zum täglichen bzw. regelmäßigen Üben als auch die Motivation der SchülerInnen, von sich aus Saxophon lernen zu wollen.
Ein Beginn ist ab 9 oder 10 Jahren möglich (Altsaxophon), wobei die körperliche und geistige Reife wichtige Voraussetzungen sind – so sollten z.B. das Gebiss und die Finger gut entwickelt sein.
Die räumliche Voraussetzungen (Übemöglichkeiten) sollten ebenfalls vorhanden sein.
>>> siehe auch: Allgemeiner Teil 3.
>>> Literaturdatenbank
4. Ganzheitliche Pädagogik
Lernen mit allen Sinnen – Körper, Geist und Seele:
>>> siehe auch: Allgemeiner Teil 3.
>>> siehe auch: Allgemeiner Teil 4.
>>> siehe auch: Allgemeiner Teil 5.
>>> Literaturdatenbank
5. Körper und Instrument, Technik
Das Erlernen eines Instrumentes erfolgt über das Erreichen vieler kleiner „Detailziele“ in den verschiedenen Bereichen oder Parametern, die zum Spiel des Instruments notwendig sind. Diese Parameter stehen in starkem Wechselspiel zueinander und laufen zum Großteil beim Spiel gleichzeitig ab, sie sind also alle zum angemessenen Spiel eines Stückes notwendig.
  1. Atmung:
    Vor allem am Beginn des Unterrichts gilt es, richtiges Atmen zu erlernen oder
    besser gesagt: wiederzuerlernen. Ein natürlicher Atemfluss ist nicht nur für ein
    problemloses Spiel des Instruments unerlässlich sondern auch für die musikalische
    Gestaltung.
    - Atemübungen ganz ohne Instrument sind von Vorteil, z.B. Flankenatmung im
    Wechselspiel mit der Bauchatmung („Stütze“)
    - Genaue Dosierung der Luftmenge sowie sichere Ansprache
    - Körperwahrnehmung
    - Beeinflussung der Intonation durch die Atmung
  2. Ansatz:
    Unter Ansatz versteht man die notwendige Lippenspannung bzw. Lippenstellung,
    um ein Blasinstrument spielen zu können. Der Ansatz beeinflusst Stil, Klangfarbe
    und Spieltechnik und muss entsprechend erlernt werden.
  3. Artikulation:
    Unter Artikulation versteht man das Wechselspiel von Zunge (Zungenstoß),
    Atemführung und der entsprechenden veränderbaren Form des Mundraumes.
  4. Klangempfinden:
    Klangempfinden kann und muss bei den SchülerInnen ständig weiterentwickelt
    werden. Die LehrerInnen müssen hierbei durch Vorspiel, Tonträger und
    Tonschulung Hilfestellung geben.
  5. Haltung und Technik (Motorik):
    Am Beginn ist auf eine natürliche ausbalancierte Körperhaltung und die richtige
    Körperspannung zu achten, denn nur sie ermöglicht ein leichtes Erlernen der
    Fingertechnik.
    - Klare Positionierung der Finger (Daumen!), Finger nicht durchknicken
    - Koordination von Finger und Zunge
    - Differenzierte Spielpositionen (Sitzen und Stehen)
    - An die Körpergröße angepasste Instrumente
    - Entspannungstechniken
    - Tragegurte, spezielle Daumenhalter (Schulter- und Brustgurt)
    - Instrumentenspezifische Eigenheiten in Bezug auf den Körper sind zu
    berücksichtigen (z.B. Seitenklappen C1, C2, C4 abmontieren)
>>> siehe auch: Allgemeiner Teil 2.3.
>>> siehe auch: Allgemeiner Teil 2.5.
>>> Literaturdatenbank
6. Kultur-, musikhistorisches und musikkundliches Wissen
Musikhistorisches und kulturelles Wissen soll im Zusammenhang mit der gespielten Musik vermittelt werden. Die dadurch hergestellten Querverbindungen sollen den SchülerInnen helfen, die von ihnen gespielte Musik zu reflektieren und stilistisch angemessen zu interpretieren. Die SchülerInnen sollen ermutigt werden, selbstständig etwas über die gespielte Musik und ihr Instrument in Erfahrung zu bringen, z.B. über Internet oder Lexika.
>>> siehe auch: Punkt 16
>>> siehe auch: Allgemeiner Teil 5.3.
>>> Literaturdatenbank
7. Lebendiger Unterricht und vielfältige Unterrichtsformen
Einzel-, Partner-, Gruppen-, Ensemble- und Klassenunterricht
Methodische Flexibilität bezieht sich auch auf Unterrichtsformen – diese sind weder grundsätzlich gut noch schlecht, sondern lediglich danach zu beurteilen, ob sie in Bezug auf die definierten Intentionen und die anstehenden Inhalte zielführend sind.
Auch wenn zunehmend neue Unterrichtsformen den traditionellen Einzelunterricht ergänzen: Eine wichtige Quelle positiver persönlicher und musikalischer Entwicklung der SchülerInnen an einer Musikschule ist eine persönliche, vertrauensvolle und beständige Beziehung zu ihren LehrerInnen.
Der Einzelunterricht im Sinne einer individuellen Betreuung der SchülerInnen ist die traditionelle Basis für eine fundierte musikalische Ausbildung, alle anderen Formen sind als Ergänzung bzw. Bereicherung zu sehen.
Ensemblespiel ist in allen Leistungsstufen wesentlicher Bestandteil und Ergänzung der Ausbildung.
Projektunterricht und Workshops mit thematischen Schwerpunkten, Exkursionen, Austauschprogramme und Werkstattkonzerte sowie Konzertbesuche können eine Bereicherung zum wöchentlichen Einzelunterricht darstellen.
Möglichkeiten, sich den Unterrichtsthemen von vielen Seiten anzunähern und so den Unterricht lebendig zu gestalten, bieten:
>>> siehe auch: Allgemeiner Teil 5.
>>> Literaturdatenbank
8. Übeformen/Übepraxis
Die Vermittlung von effektivem und effizientem Üben (Übemethoden und Zeitmanagement) ist ein wichtiges Unterrichtsziel.
>>> siehe auch: Allgemeiner Teil 6.
>>> Literaturdatenbank
9. Einbeziehung und Mitarbeit der Eltern
Wichtig sind die positive Einstellung, die Aufmerksamkeit und die Wertschätzung der Eltern sowie das aktive Interesse an den Lernfortschritten des Kindes.
>>> siehe auch: Allgemeiner Teil 6.5.
>>> siehe auch: Allgemeiner Teil 8.5.
>>> Literaturdatenbank
10. Vorbereitung und Nachbereitung des Unterrichts
>>> siehe auch: Allgemeiner Teil 8.
>>> Literaturdatenbank
11. Lernziele/Bildungsziele (nach Entwicklungsstufen/Leistungsstufen)
Oberste Unterrichtsziele sind, den SchülerInnen Freude an der Musik und alle Voraussetzungen zum selbstständigen Musizieren zu vermitteln. Die Eigenständigkeit der SchülerInnen ist zu fördern.
Da die SchülerInnen mit unterschiedlichen Voraussetzungen ausgestattet sind, ist das „Unterrichtstempo“ individuell auf die SchülerInnen –deren Fleiß, Talent und Aufnahmefähigkeit – ausgerichtet.
Alle Entwicklungs- bzw. Leistungsstufen sind stark überlappend, wobei die neuen Inhalte zu den vorangegangenen hinzutreten.
Es ist wichtig für den Lernfortschritt, dass die Lehrkraft die SchülerInnen dahingehend unterstützt, in Ensembles, kammermusikalischen Besetzungen und im Orchester mitzuspielen.
Der SchülerInnen sollten auch zu qualifizierten ZuhörerInnen herangebildet werden.
Elementarstufe
Unterstufe
Mittelstufe
Oberstufe
>>> siehe auch: Allgemeiner Teil 7.
>>> Literaturdatenbank
12. Empfehlungen für Übertrittsprüfungen
Da das positive Erlebnis für die SchülerInnen oberste Priorität haben muss, ist bei den Prüfungen für eine gute Atmosphäre zu sorgen. Die Prüfungen können auch als Konzerte gestaltet werden. Das Programm sollte zeitlich so zusammengestellt werden, dass es vollständig vorgespielt werden kann.
Elementarprüfung
(von der Elementar- in die Unterstufe)
Am Ende der Elementarstufe kann eine kleine Prüfung, eventuell im Rahmen eines Vorspielabends oder Konzerts, stehen.
1. Übertrittsprüfung
(von der Unter- in die Mittelstufe)
Allgemeine Anforderungen und Bewertungskriterien
Das Prüfungsprogramm soll enthalten:
Dabei soll berücksichtigt werden, dass zwei verschiedene Stile zu spielen sind, wobei ein zeitgenössisches Stück Pflicht ist. Das Programm soll außerdem einen langsamen Satz für den musikalischen Ausdruck und einen schnellen Satz für den motorischen Aspekt beinhalten. Tonleitern sind elementarer Bestandteil der Prüfung (können auch intern geprüft werden).
2. Übertrittsprüfung
(von der Mittel- in die Oberstufe)
Allgemeine Anforderungen und Bewertungskriterien:
Das Prüfungsprogramm soll enthalten:
Dabei soll berücksichtigt werden, dass drei verschiedene Stile zu spielen sind, wobei ein zeitgenössisches Stück Pflicht ist. Weiters soll das Programm einen langsamen Satz für den musikalischen Ausdruck und einen schnellen Satz für den motorischen Aspekt beinhalten. Tonleitern sind elementarer Bestandteil der Prüfung (können auch intern geprüft werden).
Abschlussprüfung
(am Ende der Oberstufe)
Allgemeine Anforderungen und Bewertungskriterien:
Das Prüfungsprogramm soll enthalten:
Dabei soll berücksichtigt werden, dass drei verschiedene Stile zu spielen sind, wobei ein zeitgenössisches Stück Pflicht ist. Weiters soll das Programm einen langsamen Satz für den musikalischen Ausdruck und einen schnellen Satz für den motorischen Aspekt beinhalten.
>>> siehe auch: Allgemeiner Teil 7.
>>> Literaturdatenbank
13. Besondere Hinweise zum „frühinstrumentalen Unterricht“ und zum Unterricht mit „jugendlichen und erwachsenen AnfängerInnen“
Die Lehrkraft muss die Eignung für das Instrument Saxophon feststellen. Es sind der Entwicklungsstufe der SchülerInnen entsprechende, ganzheitliche Unterrichtsmethoden anzuwenden.
Frühinstrumentaler Unterricht
Frühinstrumentaler Unterricht
>>> siehe auch: Allgemeiner Teil 3.
>>> Literaturdatenbank
14. Hinweise zum Unterricht mit „Menschen mit Behinderungen“
Die LehrerInnen sollten bei der Aufnahme von SchülerInnen mit Behinderungen mitbestimmen können und selbst einschätzen, ob diese den Anforderungen des Unterrichts gewachsen sind.
Für den Unterricht ist eine besondere pädagogische Eignung bzw. Erfahrung der Lehrkraft wichtig.
>>> siehe auch: Allgemeiner Teil 3.
>>> Literaturdatenbank
15. Instrumentenkundliches (Sonderformen, Pflege, Kauf, ...)
>>> Literaturdatenbank
16. Fachspezifische Besonderheiten
>>> Literaturdatenbank
 KOMU - Konferenz der österreichischen Musikschulwerke
VESCON Systemtechnik GmbH